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Amrei Moos: Mit Propan die Kältetechnik von morgen gestalten

Als Gebäudetechnikerin gestartet, bereichert Amrei Moos seit Juni 2025 das Team von Coex als Kälteplanerin. Ihr Spezialgebiet sind natürliche Kältemittel mit einem klaren Fokus auf Propan, um anspruchsvolle Kälteprojekte nachhaltig in die Praxis umzusetzen.

Mit Begeisterung für Thermotechnik zur Spezialistin

Amreis Interesse für die Kältetechnik entflammte bereits während ihres Gebäudetechnik-Studiums in Giessen. Ein hervorragender Dozent vermittelte das Fachgebiet mit so viel Begeisterung, dass Amrei schnell die Faszination für die Kältetechnik packte und sie wählte gezielt weitere Vorlesungen in der Kältetechnik. Ihre Bachelorarbeit widmete sie der Wärmepumpentechnik. Nach dem Studium sammelte sie bei einem Hersteller in Tirol wertvolle Praxiserfahrung in der Produktentwicklung propanbasierter Wärmepumpen. Der Wunsch nach mehr Praxisbezug, direkter Interaktion mit Menschen und der Begleitung von Projekten über den gesamten Verlauf hinweg führte sie schliesslich nach  Winterthur zu Coex. Hier schätzt sie besonders die Arbeit an grossen Industrieanlagen als spannende Ergänzung zu den Ein- und Mehrfamilienhaus-Systemen aus ihrer früheren Tätigkeit.

 

Sicherheitsdenken und Balance bei Propan-Projekten

Bei Coex bringt Amrei ihr fundiertes Know-how rund um das natürliche Kältemittel Propan gezielt ein. Während synthetische Stoffe wegen Umwelt- und PFAS-Problematiken zunehmend reglementiert werden, erfordern natürliche Alternativen eine präzise Planung. In ihrem Planungsalltag vergleicht sie Angebote und prüft Sicherheitsbedingungen für propanbasierte Anlagen. Dabei trifft sie ganz unterschiedliche Ausgangslagen. Manche Akteure besitzen noch wenig Vorwissen, während andere umfassend informiert sind und grossen Respekt vor den Gefahren mitbringen. Amreis Aufgabe ist es, die Beteiligten auf einen ausgewogenen Weg zu führen. Es gilt, alle notwendigen Sicherheitsmassnahmen konsequent einzuhalten und gleichzeitig Berührungsängste mit dem Einsatz von Propananlagen abzubauen.

 

« Der geisteswissenschaftliche Blickwinkel ist für mich ein bereichernder Gegenpol: Er schult das Abwägen verschiedener Perspektiven, um auch bei technischen Entscheidungen verantwortungsvolle Wege für die Zukunft zu finden.

Amrei Moos

Fachplanerin Industriekälte, Coex Kälteplanung AG

 
Geisteswissenschaftlicher Gegenpol zum technischen Alltag

Neben ihrer Arbeit als Ingenieurin absolviert Amrei den Masterstudiengang «Christentum in der Gesellschaft» an der Universität Zürich, bei dem sie aktuell an ihrer Masterarbeit schreibt und damit kurz vor dem Abschluss steht. Dieser geisteswissenschaftliche Hintergrund ist für sie eine wertvolle Horizonterweiterung und ein ausgleichender Gegenpol zum technischen Denken. Im Studium geht es um das Abwägen verschiedener Perspektiven und ethischer Fragen. Dieses Denken wendet sie auch auf die Kältetechnik an. Wenn man aus Furcht vor den Risiken natürlicher  Kältemittel  lieber auf synthetische Kältemittel ausweicht, wählt man scheinbar den bequemeren Weg, überlässt aber künftigen Generationen die Umweltprobleme. Eine fundierte Abwägung hilft dabei, Risiken sachlich zu bewerten und verantwortungsvolle Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Teamgeist und Bewegung im Freien

An ihrer Arbeit bei Coex schätzt Amrei besonders den Austausch im Team. Das Zusammenspiel verschiedener Disziplinen wie etwa bei der Planung grosser Industrieanlagen eröffnet ihr täglich neue Blickwinkel.

Wenn Amrei nicht im Büro oder in der Bibliothek ist, trifft man sie meist auf dem Bike oder einem Berg. Sie wandert gerne oder kämpft sich mit dem Gravelbike anspruchsvolle Pässe hoch. Für die Feierabendrunde im Alltag reicht es meist für eine Fahrt auf den Üetliberg. Aber auch von dort ist die Aussicht ja wundervoll.


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