Angebot
Unternehmen
Coex
Noch vor Jahresende war unklar, ob das Projekt realisiert werden kann. Im Februar stimmte die Stadt Bern über das Grossprojekt ab – mit über 70% Ja-Stimmen befürwortete die Bevölkerung den Millionen-Kredit für den Ersatzneubau des Hallenbads und der Kunsteisbahn Weyermannshaus.
Neubau Weyermannshaus, Berrel Kräutler Architekten
Eishalle, Berrel Kräutler Architekten
Hallenbad, Berrel Kräutler Architekten
Das architektonische Konzept verbindet die Eishalle im unteren Bereich mit dem darüber liegenden Hallenbad zu einem durchdachten Baukörper aus Holz und Stahlbeton. Eine energieintensive Sportanlage, welche durch eine effiziente Kälteerzeugung und innovative Abwärmenutzung sogar das Minergie-P-Eco-Label anstrebt. Silvia Ackermann, Projektleiterin bei Berrel Kräutler Architekten war von Anfang an mit dabei und kennt alle Details zum Projekt.
« Dass die Abstimmung mit so grosser Zustimmung angenommen wurde, hat uns riesig gefreut. Jetzt setzen wir mit voller Energie die Planung des Bauprojekts um. Dabei schätzen wir es, Coex als erfahrenen Kältespezialisten an unserer Seite zu haben.
Silvia Ackermann
Projektleiterin Berrel Kräutler Architketen
Das Energiekonzept setzt auf eine Kälteanlage mit Direktverdampfung, die eine hocheffiziente Kühlung der Eisfelder ermöglicht. Gleichzeitig wird die Abwärme effektiv für Heizzwecke genutzt – primär zur Beheizung des Gebäudes, mit der Möglichkeit, überschüssige Wärme an das Aussenbad abzugeben oder über das Grundwassersystem rückzukühlen.
Die grösste technische Herausforderung bestand darin, ein Energiekonzept ohne Rückkühler zu entwickeln, obwohl die Grundwassermenge begrenzt ist. Diese Herausforderung konnte durch die Integration der Aussenbadanlage erfolgreich gemeistert werden. Das neue «Weyerli» soll 2030 seinen Betrieb aufnehmen .
Mehrmals im Jahr berichten wir über die spannendsten Projekte und informieren Sie über aktuelle Entwicklungen in der Branche.